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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "AachenMünchener Medienpreis"

2018

2. Preis Video: Franziska Ramser
Der Folterkommandant als Flüchtling, Rundschau, Schweizer Fernsehen
3. Preis Video: Diego Wettstein
Vier Reportagen aus Mossul, 10vor10, SRF Schweizer Radio und Fernsehen

2017

deutscher Beitrag: Roman Deininger
Sag die Wahrheit, Süddeutsche Zeitung, 22.04.2017
Journalist des Jahres: Markus Feldenkirchen
Aus der Jurybegründung: "Über wohl kein Stück wurde in den vergangenen Monaten so viel debattiert wie über Markus Feldenkirchens Porträt von Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat im Wahlkampf ... Dem erfahrenen Politikbeobachter gelang eine Geschichte, die den hektischen Politalltag überdauern wird, weil sie eine bisher kaum gekannte Transparenz des Politikbetriebs schuf. Die aufwändige Recherche und sorgfältige Erzählung seiner Schulz-Story 'Mannomannomann' über einen beispiellosen öffentlichen Höhenflug und Absturz beeindrucken und haben spannende Debatten ausgelöst auch über den Einfluss des Journalismus auf Politik."
Maya Kristin Schönfelder
Hörfunk-Feature "Kultur im Krematorium - Besuch in einer Weddinger Sonderimmobilie", Rundfunk Berlin-Brandenburg
Nationale Medien: Susanne Arndt
Mach mal langsam!, Brigitte
3. Preis Foto Porträt: Fred Merz
Pierre Bergé, SonntagsZeitung
1. Preis Foto Sport: Urs Bucher
Schlammschlacht um ein Ei (Serie), St. Galler Tagblatt
Regionale Medien: Franz Lerchenmüller
Im Land des traurigen Ritters, Augsburger Allgemeine
2. Preis Foto Sport: Michael Buholzer
Schlussgang (Serie), in diversen Medien
Journalisten des Jahres: Daniela Helemann und Ralf Andreß
Beide sind gemeinsam federführend für die Redaktion des Fachmagazins "Der Zertifikateberater". Aus der Jurybegründung: "Sie zeichnen sich durch ihre ausgewiesene Kompetenz in strukturierten Wertpapieren aus. Dies haben beide in ihrer langjährigen journalistischen Arbeit vielfach unter Beweis gestellt. Sie verstehen es in herausragender Weise, das Wesentliche hervorzuheben, mitunter Kritik anzubringen und dabei stets die Leserinteressen im Auge zu behalten. ..."
Print (Tageszeitung): Daniel Mohr
Teure Angst, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.04.2016
Print (Magazin): Jörg Lang
Richtig abheben, Euro, Ausgabe 10/2016

2016

Moderator: Jascha Habeck
Der "Primetime"-Moderator von hr-iNFO hat die Medienexperten mit seiner ganz persönlichen Note überzeugt.
Sonderpreis Lokaljournalisten - Wien: Ulrike Weiser
Stimmen zu Weiser, Die Presse: "Funktion: Leitung Wien/Chronik. So weist die Website des Traditionsblattes eine aus, die vor allem durch die Sonntagsausgabe zeigt, wie umfassend das Lokale zu verstehen ist, wenn es vom Kommunalen einer Metropole ausgeht. Die Vielseitige ließe sich auch in anderen Ressorts auszeichnen, doch sie ist vor allem ein Qualitätsausweis für die ... Chronik?"
Moderatorin: Simone Panteleit
Beim Berliner Rundfunk 91.4 moderiert Panteleit "Unsere 5 für Berlin" und hat sich damit gegen ihre beiden Mitbewerberinnen durchgesetzt.
Sonderpreis Lokaljournalisten - Vorarlberg: Birgit Entner
Stimmen zu Entner, VN: "Sie arbeitet in Wien. Wie viele aus dem Land mit der bewussten Entscheidung gegen eine eigene Universität. Sie bringt Vorarlberg die Bundespolitik und Österreich näher. Und wie sie das so schnell so gut macht, das hat alle überrascht. Fast alle. Nur nicht jene, die sie in dieses kalte Wasser geworfen haben. Und wohl auch nicht sie selbst."
Interview: Steffi Neu und Vera Laudahn von WDR 2
Die beiden haben sich gegen die Konkurrenz mit der Sendung "WDR 2 MonTalk mit Thomas Gottschalk" durchgesetzt.
Sonderpreis Lokaljournalisten - NÖ: Martin Gebhart
Stimmen zu Gebhart, NÖN: "Darf es auch der Chefredakteur sein? In diesem Falle schon. Denn in Sachen Landespolitik ist er immer noch derart operativ tätig, um als Hauptverdächtiger genannt zu werden, wenn es um den Bestinformierten über Vorgänge und Umtriebe im Lande geht. Das ist viel wert für die wöchentliche Konkurrenz zu den hier durchwegs grasenden Wiener Tageszeitungen."
Innovation: Stefanie Schäfer und Simon Dreidoppel von DASDING (SWR)
Stellvertretend für die jungen Hörfunkprogramme der ARD nehmen die beiden die Auszeichnung für den gemeinsamen Beitrag zur Themenwoche Heimat entgegen: "Sido - Die Wiese vor dem Reichstag".
Sonderpreis Lokaljournalisten - Salzburg: Sylvia Wörgetter
Stimmen zu Wörgetter, SN: "'Distanz zu den Mächtigen, Sympathie mit den Ohnmächtigen' ist das Motto der Ressortleiterin Salzburg-Lokal. Nach 17 Jahren als Redakteurin für Innenpolitik hat sich 2011 für sie ein Kreis geschlossen. Sie kehrte dorthin zurück, wo sie 1991 bei den 'SN' begonnen hat. Die umfassende Erfahrung und Souveränität seiner Chefin tut dem Lokalteil gut."
Comedy: Steffen Lukas und Henry Nowak
Die beiden haben die unabhängige Jury mit ihren sächsischen Parodien bekannter Songs, mit den "RADIO PSR Sachsensongs", überzeugt.
Sonderpreis Lokaljournalisten - Tirol: Steffen Arora
Stimmen zu Arora, Der Standard: "Auch für eine Kommunikationsagentur hat er schon gearbeitet, für den 'Falter' Artikel geliefert, in der 'Zeit' Reportagen veröffentlicht und für 'Die Presse' als Korrespondent gewerkt. Fehlte eigentlich nur noch 'Der Standard'. Dessen Tirol-Berichterstattung hat einen Schub bekommen, seitdem der Zeitungshopper über das 'Land im Gebirge' schreibt."
Newcomer: Carolin Kuhn von 105'5 Spreeradio
Carolin Kuhn hat die unabhängige Jury mit ihrer Nähe zu den Hörern beeindruckt.
Sonderpreis Lokaljournalisten - OÖ: Markus Staudinger
Stimmen zu Staudinger, OÖN: "Erst war er in der Politik, jetzt leitet er das Regionalressort. Was gut war für die Politik, ist nun noch besser für die Chronik. Denn dort kann sich der besessene Journalist, Blattmacher und Geschichtenerzähler noch mehr ausleben als zuvor. Sein erst heuer vollzogener formaler Aufstieg in der Hierarchie hat sich in der Zeitung bereits bewährt."
Programmaktion: Hamburger Radiobündnis gegen Fremdenhass - für Toleranz und Mitmenschlichkeit
Mit dem Preis würdigt die Jury die Zusammenarbeit von Radio Hamburg, HAMBURG ZWEI, alsterradio rock'n pop, NDR 2, NDR 90,3, N-JOY, 917XFM und Radio ENERGY aus.
Sonderpreis Lokaljournalisten - Kärnten: Christian Rosenzopf
Stimmen zu Rosenzopf, Kronen Zeitung: "'Tausendsassa' beschreibt am ehesten das Betätigungsfeld des Auch-ORF-Mitarbeiters, der das Land schon seit Monaten an seinem Training für den Iron Man teilhaben lässt. Sein Arbeitsspektrum reicht vom politischen Interview bis zum Stimmungsmacher volkstümlicher Events. Berufsbild 2016: Er wirkt gleichermaßen als Journalist, Moderator und Aktivist."
Sendung: Hans Blomberg
Bei RTL Deutschlands Hit-Radio hat der Moderator mit der "Hans Blomberg Show" nach Ansicht der unabhängigen Jury Maßstäbe gesetzt.
Martin Stuhlpfarrer
Preis für seine "umfangreiche gesundheitspolitische Berichterstattung, insbesondere über die Situation in Wiens Spitälern", in: Die Presse
Sonderpreis: Sting
Der Beirat des Radiopreises ehrt in diesem Jahr den britischen Musiker Sting mit einem Sonderpreis für sein musikalisches Gesamtwerk. Mit unzähligen Hits ist das Musikgenie über Jahre hinweg zum Begleiter hunderttausender Radiohörer geworden. Er ist aus den Programmen der Sender nicht wegzudenken.
Andrea Kandioler-Kiml
Preis für ihre ORF/"Heute Mittag"-Beiträge zu den Themen Pflegende Angehörige, Parkinson, Demenz und Pflege
Anerkennungspreis: Martin Zinggl
Preis für seinen Beitrag über ein Spital für Leprakranke in Nepal, in: Wiener Zeitung
Journalisten des Jahres: Bastian Obermayer, Frederik Obermaier und Vanessa Wormer
Begründung: "Es war der Scoop des Jahres: 2,6 Terabyte Datenmaterial hatte das Investigativ-Team der 'Süddeutschen Zeitung' in Kooperation mit dem ICIJ und weltweit 400 Journalisten rund ein Jahr lang durchforstet und schließlich crossmedial aufbereitet. Mit den 'Panama Papers' deckten sie im Frühjahr 2016 die Machenschaften dubioser Briefkastenfirmen und ihrer Kunden auf. Weltweit war die Wirkung der Aufdeckungen enorm - und ein Ende ist nicht in Sicht. Diese Arbeit ist ein Musterbeispiel für kollaborativen Journalismus ... Das SZ-Team ließ sich nicht von der komplizierten Datenfülle schrecken und bewies eindrucksvoll, was beharrliche, akribische journalistische Recherchen leisten können - Aufklärung im besten Sinne."
Lebenswerk: Alexander Kluge
Begründung: "Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, hat die deutsche Film- und Fernsehentwicklung seit gut 50 Jahren maßgeblich mitgestaltet - als einer der klügsten und intellektuellsten Köpfe des Journalismus. Er machte mit seiner Firma dctp, gegründet 1987, das Privatfernsehen klug. Wie wenig er sich stets mit Erreichtem zufriedengibt, zeigt sich an der unaufhörlichen Weiterentwicklung seiner Formate: So agiert seine Produktionsgesellschaft dctp heute auch erfolgreich im Internet. Seine Aktivitäten als Medienschaffender sind von seltener Vielfalt ... Alexander Kluge ist ein ewig Rastloser auf der Suche nach weiterführenden Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit. Das zeichnet einen Journalisten im besten Sinne aus."
Team: Correctiv
"Das Team von correctiv.org hat durch seine Arbeit die Recherche in Deutschland neu befruchtet. 2016 arbeitete das Recherchebüro mit rund 60 Medienpartnern an gesellschaftlich relevanten Themen zusammen, veröffentlichte mehrere Bücher und die 'Bibliothek der verborgenen Dokumente', inspirierte ein Theaterstück, gab Workshops zum Auskunftsrecht, gründete eine neue Lokalredaktion (correctiv.ruhr) und ein Fellowship-Programm für Datenjournalismus. Correctiv ist eine Bereicherung und nicht mehr wegzudenken." Infos zu den Redaktionsmitgliedern: https://correctiv.org/correctiv/redaktion/
Chefredaktion national: Jochen Wegner
Begründung: "Jochen Wegner ist zum Vordenker für digitalen Qualitätsjournalismus in Deutschland avanciert und der Erfolg gibt ihm 2016 nicht nur mit schwarzen Zahlen recht: Eine ausgeruhte, analytische Berichterstattung (vor allem bei großen Lagen wie Nizza, München, Brexit, Türkei, Trump), mobil optimierte Formate ('Live-Dossiers', 'Kartengeschichten') bescherte Zeit Online größere Marktanteile als SZ und FAZ. Er überlässt die Leserdebatte nicht Facebook, sondern betreibt eine offene, klug moderierte Kommentarcommunity mit rasant wachsendem Zuspruch. Und mit Z2X, dem jungen Festival 'zur Verbesserung der Welt', kreierte er ein neues, erfolgreiches Veranstaltungsformat."
Chefredaktion regional: Lorenz Maroldt
Begründung: "Maroldt hat sich im Berliner Wahljahr als der politische Agenda-Setter der Stadt etabliert: Sein 'Checkpoint'-Newsletter war die maßgebliche Kritikerstimme der Lokalpolitik. Als der im Chefredakteurs-Duo (mit Stephan-Andreas Casdorff) Verantwortliche für das Lokale in Berlin hat er im Juni mit 'Tagesspiegel Leute' ein innovatives hyperlokales Projekt für alle zwölf Stadtbezirke auf die Beine gestellt mit wöchentlichem Newsletter nach dem Erfolgsmodell seines 'Checkpoints'."
Politik: Dunja Hayali
Begründung: "Herz, Hirn, Haltung - diese Trias passt auf die bekannteste Frühaufsteherin. Im Sommer-'Donnerstalk' zeigte sie bemerkenswerte Qualitäten als politische Debattenführerin, ihre klugen Interviews im 'MoMa' zeugen von Unerschrockenheit und Unvoreingenommheit: Dunja Hayali will die Mechanismen der Fremdenfeindlichkeit verstehen und sucht souverän den Dialog mit Andersdenkenden, ob auf einer AfD-Demo oder bei Pegida. Journalistinnen wie sie braucht es mehr."
Wirtschaft: Gabriele Fischer
Begründung: "Die Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins findet immer wieder Antworten auf Fragen, die sich noch niemand gestellt hat. 'Es denkt nicht für dich!', lautete eine davon in diesem Jahr. Das Schwerpunktheft im Juli brachte die technische und ethische Debatte zur Digitalisierung klug auf den Punkt. Mit 'Achtung Fakten' setzte 'Brand eins' einen wichtigen Akzent in der Debatte zur Objektivität im postfaktischen Zeitalter: Auf welcher Grundlage bewerten wir eigentlich Aktienkurse, Unternehmen, Mitarbeiter? Gabriele Fischer gelang es auch 2016 immer wieder, Themen originellen Tiefgang zu verleihen. Als Agenda-Setterin ist sie unentbehrlich."
Young Media Prize: Piet Baumgartner
Kurzspielfilm "Inland", Zürcher Hochschule der Künste
Sonderpreis ex aequo: Hans Helmreich und Steffen Lunkenheimer
web.br.de/woher-stammt-die-liga/

2015

1. Preis Sport allgemein Action: Lukas Schulze
Verlierer der Herzen (Lukas Schulze, 22, Hamburg, Volontär dpa)
2. Preis Sport allgemein Action: Simon Hofmann
Am Ziel (Simon Hofmann, 28, Weinheim, freier Fotograf)
3. Preis Sport allgemein Action: Matthias Hangst
Hang over (Matthias Hangst, 38, Karlsruhe, Getty)
1. Preis Fußball Amateure und Jugend: Robert Michael
Klare Regeln (Robert Michael, 37, Dresden, Freier Fotograf)
2. Preis Fußball Amateure und Jugend: Matthias Hangst
Haushohe Niederlage (Matthias Hangst, 38, Karlsruhe, Getty)
3. Preis Fußball Amateure und Jugend: Sascha Fromm
Ballholer (Sascha Fromm, 48, Riechheim, Thüringer Allgemeine)
Fernsehen: Redaktion von Puls 4
Themenschwerpunkt "Tag der Flucht"
Radio: Johannes Gelich
Feature über ein Familiendrama über Mord und Suizid in Salzburg, ORF/Ö1

1998

Gerd Kröncke, Süddeutsche Zeitung

1988

Gert Monheim
Fernseh-Dokumentarfilm “Gesucht wird Gift am Arbeitsplatz”, WDR

1987

Wolfgang Moser
Filme über relevante Umweltprobleme im Fernsehmagazin “Report”, Südwestfunk Baden-Baden

1977

Fernsehen: Peter Berg
Paktia – Die Spur der Deutschen, ZDF

1974

Hans Georg Kösters, Neue Ruhr Zeitung
Hans-Joachim Neisser, Rheinische Post