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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "Walther Rode-Preis"

2019

Pötzelsberger Tobias, Stribl Simone, Swanson Patrick und Westhoff Matthias
Preis für ihre Berichterstattung über die "Ibiza-Affäre". "Ihre Präsenz ist auch zu anderen Themen souverän, ihre Berichterstattung präzise, nicht spekulativ. Die Arbeit der heurigen PreisträgerInnen ist zugleich Zeichen eines professionellen Selbstverständnisses einer gut ausgebildeten Generation von JournalistInnen, die sich auch unter politischem und ökonomischen Druck professionell durchsetzen und dem Auftrag von Qualität und Unabhängigkeit im öffentlichen Rundfunk gerecht wird."

2018

Michael Pammesberger
Der langjährige "Kurier"-Karikaturist ist nach Ansicht der Jury ein in seiner Disziplin hervorragender Künstler und politischer Publizist. "Er ist ein analytischer Beobachter des Zeitgeschehens, der höchst vergnüglich in wenigen Strichen erfasst, was lange Texte oft nur schwer erläutern können", begründet Medienhaus Wien-Gesellschafter Andy Kaltenbrunner die Jury-Entscheidung: "Wenn Öffentlichkeit in die Irre geführt werden soll, wird die Wirklichkeit in Pammesbergers Karikaturen wieder zur Kenntlichkeit verzerrt."

2017

Redaktion des ORF-2-Magazins "Report"
"Report" und "Hohes Haus" nach Ansicht der Jury beispielhaft in der kritisch-analytischen Aufarbeitung von Politik und Parlamentarismus in Österreich. Sie vermittelten seit vielen Jahren profundes und differenziertes Grundlagenwissen zu den zentralen Politikthemen in Österreich und zeigten, wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit Engagement, aber parteipolitischer Äquidistanz zur Qualität von Öffentlichkeit beitragen soll (Robert Wiesner, Sendungsverantwortlicher; Susanne Schnabl-Wunderlich, Moderation; Yilmaz Gülüm; Eva Maria Hoppe-Kaiser; Jakob Horvath; Helga Lazar; Martin Pusch; Alexander Sattmann; Martina Schmidt; Ernst Johann Schwarz; Katja Winkler; Redaktions-Sekretariat: Kathrin Strobl).
Redaktion des ORF-2-Magazins "Hohes Haus"
"Report" und "Hohes Haus" nach Ansicht der Jury beispielhaft in der kritisch-analytischen Aufarbeitung von Politik und Parlamentarismus in Österreich. Sie vermittelten seit vielen Jahren profundes und differenziertes Grundlagenwissen zu den zentralen Politikthemen in Österreich und zeigten, wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit Engagement, aber parteipolitischer Äquidistanz zur Qualität von Öffentlichkeit beitragen soll (Fritz Jungmayr, Sendungsverantwortlicher; Patricia Pawlicki, Moderation; Maximilian Biegler; Claus Bruckmann; Kathrin Pollak; Dagmar Wohlfahrt).

2016

Günter Traxler
"Günter Traxler, langjähriger Publizist und führender Zeitungsjournalist, hat mit seinem 'Blattsalat' in 'Der Standard' eine einzigartige medienkritische Kolumne etabliert. Sie hält österreichischem Journalismus den Spiegel vor und provoziert in subtiler sprachlicher Qualität den Diskurs, vor allem auch über die Schwächen des österreichischen Print-Journalismus."
Das Medienquartett des Community-TV-Senders Okto
"Der offene Kanal führt mit seinem 'Medienquartett' ein thematisch vielfältiges TV-Format, das die Entwicklung von Öffentlichkeit in digitalen Zeiten und die raschen Veränderungen von Journalismus und Medien lebensnah und auf hohem Niveau mit fachkundigen Gästen diskutiert. Das Wiener BürgerInnen-Fernsehen Okto ist mit dieser kontinuierlichen Auseinandersetzung zugleich Beispiel gebend für öffentlich-rechtliche und private Rundfunk-Stationen."

2014

Florian Klenk
Florian Klenks Engagement ist es zu verdanken, dass in den vergangenen Jahren Probleme und Skandale in der österreichischen Justiz mit hoher fachlicher Kompetenz aufgedeckt und analysiert wurden - damit begründet die Medienhaus-Wien-Jury u. a. ihre Entscheidung.

2013

Redaktionsteam der Investigativ-Plattform Dossier
Der Jury zufolge stehe Dossier - Team: Georg Eckelsberger, Matej Kundracik, Fabian Lang, Paul Pölzlbauer, Peter Sim, Florian Skrabal, Sahel Zarinfard - für Datentransparenz, Innovation und neue Formen der Kooperation. Der unabhängige und investigative Datenjournalismus "ermächtigt User zum Aufbegehren gegen die Obrigkeit", so die Jury.

2012

Ulla Schmid und Michael Nikbakhsh
Das seit mehreren Jahren investigativ tätige Duo Schmid/Nikbakhsh (Magazin "profil") steht laut Jury "für seine herausragende Recherchequalität und Vermittlungskompetenz, für die demokratiepolitische Relevanz und Brisanz seiner Arbeit sowie seinen 'ethischen Enthüllungsjournalismus'".

2011

Ö1-Redaktion von "Diagonal"
Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen (Sendereihe), Ö1, Redaktion bestehend aus: Michael Schrott, Peter Lachnit, Peter Waldenberger, Susanne Fritz, Johann Kneihs, Ines Mitterer, Andrea Hauer, Nicole Dietrich, Christine Scheucher und Michael Neuhauser.