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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen"

2020

Röpke Andrea, Feldmann Julian und Maegerle Anton
Preis für ihre langjährigen Recherchen im rechten Milieu.
Sonderpreis: Science Media Center (SMC)
"Gerade in Zeiten wie diesen profitieren viele Redaktionen von der Kompetenz der Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten. Deshalb wollen wir alle diejenigen würdigen, die sich durch ihre langjährige Erfahrung diese Kompetenz erworben haben. Das SMC ist dafür ein herausragendes Beispiel."

2019

Moreno Juan
Preis für die Aufdeckung der Relotius-Manipulationen durch den freien Spiegel-Reporter.

2018

MeToo-Rechercheteam der "Zeit" und des "Zeit-Magazins"
Preis für die Recherchen und Veröffentlichungen der "Zeit" zur Affäre um Dieter Wedel.

2017

Armin Wolf
Preis für seine klare Haltung, seine Kompetenz und seinen permanenten Dialog in den sozialen Medien.
Ehrenpreis: Hans Leyendecker
Ehrenpreis für seine Verdienste um die Recherche und den Qualitätsjournalismus.

2016

Can Dündar
Preis für die mutigen Recherchen seiner Zeitung sowie für seinen Kampf um die Pressefreiheit.

2015

Ulrich Chaussy
Der Rundfunkreporter und Buchautor recherchiert seit Jahrzehnten zum Oktoberfest-Attentat von 1980. Chaussys hartnäckigen Arbeit ist es maßgeblich zu verdanken, dass der Generalbundesanwalt inzwischen die Ermittlungen zu dem Anschlag wieder aufgenommen hat.

2014

Bastian Obermayer, Uwe Ritzer
Recherchen zu ADAC-Manipulationen, Süddeutsche Zeitung, 14.01.2014

2013

Michael Obert, Moises Saman
Im Reich des Todes, Süddeutsche Zeitung, Juli 2013
Sonderpreis: Jochen Wagner
"Den Leuchtturm-Sonderpreis erhält Jochen Wagner stellvertretend für alle Honorarkläger", bekräftigt Laudatorin Ulrike Maercks-Franzen. "Die freien Kolleginnen und Kollegen zeigen Mut, für qualitativen Journalismus eine angemessene Bezahlung einzufordern."

2012

ex aequo: Wolfgang Kaes
Wolfgang Kaes (Bonner General-Anzeiger) für seine herausragenden Leistungen im Lokaljournalismus; hat in diesem Jahr den Fall der seit 16 Jahren vermissten Arzthelferin Trudel Ulmen recherchiert und mit seinen Berichten die Polizei dazu gebracht, die längst eingestellten Ermittlungen erneut aufzunehmen - der Fall konnte gelöst werden
ex aequo: René Wappler
René Wappler (Spremberger Rundschau) für seine herausragenden Leistungen im Lokaljournalismus; Markus Grill erklärte in seiner Laudatio: "Mit Ihren Recherchen über die Neonazis vor Ort verteidigen Sie die Pressefreiheit ganz konkret - und Sie verteidigen sie für uns alle. Dafür gebührt Ihnen großer Respekt."

2011

Frankfurter Allgemeine Zeitung / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
für ihre Berichterstattung in der Guttenberg-Affäre

2010

ex aequo: Dr. Heiner Geißler
(Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a. D.)
ex aequo: Dr. Andreas Zielcke
(Dr. Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung)
ex aequo: Arno Luik
(Arno Luik, stern)

2009

Reporterpool von NDR Info
für seine kontinuierlichen Rechercheleistungen

2008

Peter Merseburger
für seine Augstein-Biografie und sein Lebenswerk

2007

Andrea Röpke, Anton Maegerle, Thomas Kuban
für die Recherchen der drei Journalisten in der rechtsextremen Szene

2006

Hajo Seppelt und das Team der Radiosendung "Hintergrund Politik"
für die Berichterstattung über Doping in der ARD und der kontinuierliche kritische, hintergründige Journalismus

2005

Ingolf Gritschneder, Georg Wellmann
für die WDR-Story "Milliarden-Monopoly"
Sonderpreis: Bildblog.de (Stefan Niggemeier, Christoph Schultheis)
für die kontinuierliche kritische Beobachtung der Bild-Zeitung

2004

Dr. Volker Lilienthal
für die nachhaltigen Recherchen u. a. zur Schleichwerbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (Dr. Volker Lilienthal, Evangelischer Pressedienst)

2003

Jürgen Dahlkamp
für die Reportage über den Tod des Asylbewerbers Aamir Ageeb und den mit diesem Fall verbundenen Justizskandal

2002

Christoph Lütgert, Siri Nyrop
für die "Lipobay"-Recherchen