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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "Kurt-Vorhofer-Preis"

2019

Perterer Manfred
Aus der Begründung für Preis an den Chefredakteur der Salzburger Nachrichten: "Perterer vereint in seiner Arbeit stilistische Brillanz, soziale Verantwortung und eine grundsätzliche Skepsis gegenüber Machthabern aller Art. Angesichts einer stark fortgeschrittenen Polarisierung in Gesellschaft und Politik vermeidet er jeglichen Lagerjournalismus. Er zeigt vielmehr einen differenzierten Blick und wirkt auf diese Weise ausgleichend, ohne dabei belanglos zu werden. ..."

2018

Ernst Sittinger
Aus der Würdigung: "Sittingers Arbeit zeichnet sich durch eine Vielfalt an journalistischen Formen aus - Reportagen, Essays, Portraits, Kommentare - jede für sich eine journalistisch-literarische Besonderheit." Der Leiter der landespolitischen Berichterstattung in der Steiermark überrasche immer wieder mit unkonventionellen Zugängen.

2017

Michael Sprenger
Auszug aus der Jurybegründung für Preis an Michael Sprenger, Innenpolitikjournalist der "Tiroler Tageszeitung": "Er vermittelt seiner Leserschaft glaubhaft kritische Distanz zu allen Parteien und beherrscht seine Profession als Journalist facettenreich."

2016

Barbara Tóth
Sie habe in wichtigen politischen Themen der vergangenen Monate, wie etwa Migration, "journalistische Glanzpunkte gesetzt. Mit klaren Positionen bewies sie dennoch stets kritische Distanz in der Sache und hohes Differenzierungsvermögen. ... Hintergründige Analyse, gepaart mit sprachlicher Brillanz, die soziale Verantwortung immer im Blickfeld ... In einer oft hysterisch aufgeheizten Debatte war sie eine wohltuende Stimme journalistischer Vernunft."

2015

Michael Jungwirth
"Michael Jungwirth kommentiert und reflektiert das innenpolitische Geschehen mit hohem Sachverstand und analytischer Prägnanz. Er entfaltet in seinen Texten Sprachwitz, ohne jemals abschätzig-zynisch zu werden. Jungwirth macht komplizierte politische Zusammenhänge in klarer, verständlicher Sprache transparent. Das geschieht immer wieder mit Hilfe von unkonventionellen Zugängen, die für ihn typisch und zu einem Markenzeichen geworden sind. ..."

2014

Sibylle Hamann
"... große geistige Eigenständigkeit und Unvoreingenommenheit. Sie beschreibt in hervorragender Weise, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf das Leben der Menschen haben. Sie greift Themen oft als erste Journalistin auf, die in der Folge dann große Aktualität erhalten. Damit wirkt sie im besten Sinn des Wortes als Opinion Leader. ... Hebung der Qualität der politischen Berichterstattung in Österreich."

2013

Rainer Nowak
Seit Jahren bereichere der "Presse"-Chefredakteur die mediale Aufarbeitung der Innenpolitik, urteilte die Jury. Seine Arbeit sei geprägt von einer kritischen Haltung gegenüber Mächtigen. Die Jury würdigte insbesondere das hohe Maß stilistischer Brillanz des Preisträgers. Rainer Nowak bewege sich nicht im Mainstream und versuche Themen nach allen Seiten hin auszuleuchten.

2012

Alexandra Föderl-Schmid
Die 41-jährige "Standard"-Chefredakteurin erhielt den Preis, da sie sich in ihrer journalistischen Tätigkeit "in besonderer und vielfältiger Weise für eine offene demokratische Gesellschaft" einsetze, befand die Jury. In ihren Kommentaren warne Föderl-Schmid konsequent vor der Gefährdung von Gerechtigkeit und Anstand in Politik und Zivilgesellschaft.

2011

Elfriede Hammerl
Die Journalistin greife in ihren Kolumnen Themen einer großen Spannweite - von Bildungsfragen über Probleme der Verteilungsgerechtigkeit bis hin zum Feld der Migration und Integration - auf, so die Jury-Begründung. Sie setze sich dabei "in besonderer und vielfältiger Weise für soziale Gerechtigkeit und Solidarität ein", stehe für eine konsequente Haltung und vereine stilistische Brillanz mit unkonventionellen journalistischen Zugängen.

2010

Renate Graber
Die "Standard"-Redakteurin wird dafür ausgezeichnet, Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft nachvollziehbar darzustellen, so die Jury. So deckte sie etwa Ausuferungen des Hypo-Skandals auf.

2009

Eva Weissenberger
Sie wandle in ihren Analysen "auf den Spuren des Namensgebers dieses Preises", entwickle dabei aber gleichzeitig einen eigenen Stil und eigene Zugänge, befand die Jury. Ihre breitgefächerte journalistische Arbeit zeichne sich durch inhaltliche Kompetenz und Distanz zu den Mächtigen aus.

2008

Herbert Lackner

2007

Gerfried Sperl

2006

Antonia Gössinger

2005

Florian Klenk

2004

Hans Rauscher

2003

Anneliese Rohrer

2002

Gerhard Marschall

2001

Armin Thurnher

2000

Andreas Koller

1999

Christoph Kotanko

1998

Karl Danninger

1997

Katharina Krawagna-Pfeifer

1996

Engelbert Washietl