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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "Der lange Atem"

2020

1. Preis: Wetzke Sophia
Todesfälle im Tempelhofer Künstlerstudio Greenhouse, rbb
2. Preis: Böhme Johannes
Täter und Opfer in Uganda, SZ-Magazin
3. Preis: Leber Sebastian
Verschwörungstheorien und Reichsbürger, Tagesspiegel

2019

1. Preis: Riese Dinah
Preis an Riese für ihre hartnäckige Berichterstattung zum Thema "Schwangerschaftsabbruch und der Paragraf 219a", taz
2. Preis ex aequo: Koberstein Hans
Preis für seine Recherchen zum Dieselskandal, ZDF/Frontal
2. Preis ex aequo: Erb Sebastian, Kaul Martin, Nabert Alexander, Schmidt Christina und Schulz Daniel
Rechtsextremismus in Bundeswehr und Sicherheitsbehörden: Nordkreuz-Gruppe, taz

2018

1. Preis: Oliver Fischer, Martin Küper und Anja Meyer
Das Leben der Yassins - Begleitung einer syrischen Flüchtlingsfamilie, Serie in der Märkischen Allgemeinen
2. Preis: Adrian Bartocha, Olaf Sundermeyer und Jan Wiese
Kriminelle Clans in Berlin, rbb/Kontraste
3. Preis: Florian Flade
Recherchen zu Anis Amri, Die Welt

2017

1. Preis: Irène Bluche
Laudatorin Dagmar Rosenfeld über Bluche, rbb Kulturradio: "Was mit dem klassischen Setting einer Sozialreportage beginnt, wird durch die Autorin zu so viel mehr als einem Report über ein ungewollt schwangeres Mädchen aus einem sozialen Brennpunkt. Die Reihe 'Teenagermutter Mandy' erzählt von den Wehen des Erwachsenwerdens, dem Wert der Familie, von den Verheißungen der Liebe, und auch von ihren Abgründen."
2. Preis: Kai Biermann
Laudator Georg Löwisch über Kai Biermann, Zeit Online: "Er hat außergewöhnlich akribisch über den NSA-Untersuchungsausschuss berichtet: Ein Chronist, der aufklärt und der erklärt. Er dringt ins Dickicht der Geheimdienste vor und macht hochkomplizierte Strukturen anschaulich."
3. Preis: Klaus Hillenbrand
Laudator Stephan-Andreas Casdorff über Hillenbrand, taz: "Die Fülle seiner Berichte über die letzten Prozesse gegen NS-Täter, ihre Tiefe und Qualität sowie seine Haltung zeichnen ihn aus und machen ihn des 'Langen Atems' würdig."

2016

1. Preis: Dominic Johnson und Simone Schlindwein
Preis für Johnson und Schlindwein (taz) für ihre langjährigen Recherchen über die Hintermänner von Kriegsverbrechen im Kongo. In der Folge kam es zum ersten Prozess in Deutschland nach dem Völkerstrafgesetzbuch.
2. Preis: Adrian Bartocha und Olaf Sundermeyer
Einbrecher und Taschendiebe - Reisende Banden in Berlin, rbb/ARD
3. Preis: Herbert Klar
Mit dem Preis wurde Herbert Klar (Frontal21/ZDF) ausgezeichnet, der bei seinen Reisen mit versteckter Kamera in sieben Steueroasen beharrlich dokumentiert hat, wie leicht es immer noch ist, Geld vor dem deutschen Fiskus zu verbergen.

2015

1. Preis: Jost Müller-Neuhof
Der Tagesspiegel-Redakteur erhält den Preis für seinen hartnäckigen Kampf um Akteneinsicht bei staatlichen Institutionen.
2. Preis: Hajo Seppelt
Preis für seine außerordentlichen Recherchen zu "Doping in der Leichtathletik". Seine Dokumentarfilme in der ARD führten kürzlich zur Suspendierung des russischen Leichtathletikverbandes durch den Weltverband.
3. Preis: Jörg Göbel und Christian Rohde
Preis für ihre langjährige Verfolgung des Themas "Missstände in der deutschen Lebensmittelproduktion", ZDF/Frontal21

2014

1. Preis: Kaija Kutter und Kai Schlieter
aus der Laudatio: "... haben über Monate hinweg zu dem so wichtigen Thema 'Gewalt in Kinderheimen' Fakten um Fakten zusammengetragen, sich auch von Drohungen nicht einschüchtern lassen, und mit ihren Veröffentlichungen dafür gesorgt, dass die Behörden endlich eingriffen - und dazu beigetragen, dass die skandalösen Zustände in drei Heimen ein Ende fanden."
2. Preis: Ulrich Kraetzer
Preis für seine Berichterstattung in rbb-Fernsehen, dapd und jetzt als Redakteur der Berliner Morgenpost über "Salafisten in Deutschland".
3. Preis: Steffen Judzikowski, Hans Koberstein
Preis für die Redakteure bei Frontal21/ZDF für ihre beharrlichen Recherchen zum Thema "Energiemarkt und Energiewende".

2013

1. Preis: Simone Wendler
Preis an Simone Wendler, Redakteurin der Lausitzer Rundschau, für ihre zwei Jahre dauernde Recherche über die rechtsradikale Szene in der Lausitz
2. Preis: Mario Kaiser
Preis an den freien Journalisten für seine Langzeitreportagen zu Sozialstaat und Prekariat
3. Preis: Katrin Rothe
Betongold, rbb/arte

2012

1. Preis: Frank Jansen
Auszeichnung des Tagesspiegel-Redakteurs für seine intensive, langjährige Berichterstattung über den Rechtsextremismus in Deutschland.
2. Preis: Jens Weinreich
Auszeichnung des freien Journalisten für seine Recherchen über Korruption im Sport.
3. Preis: Susanne Opalka
Auszeichnung von Susanne Opalka vom Rundfunk Berlin-Brandenburg für ihre Recherchen und Berichte zu deutschen Rüstungsexporten.

2011

1. Preis: Nadja Klinger
Berichterstattung über Armut in Deutschland, Tagesspiegel
2. Preis: Yassin Musharbash
Berichte über dschihadistischen Terrorismus und zur Islamdebatte, Spiegel Online
3. Preis: Ulrich Wangemann
Recherchen über den Fördermittelbetrug beim Resort Schwielowsee, Märkische Allgemeine Zeitung

2010

1. Preis: Harald Schumann
Berichterstattung über die Risiken von unkontrollierten Finanzmärkten, Der Tagesspiegel
2. Preis: Dorothea Jung
Berichte über das Themenfeld Muslime und Islamisten, Deutschlandradio
3. Preis: Ingo Bach
Serie von Wegweisern durch die Medizinlandschaft Berlins (Klinik-, Pflegeheim- und Praxenführer), Der Tagesspiegel

2009

1. Preis: Andreas Förster
für seine langjährigen Recherchen über die Stasi, Berliner Zeitung
2. Preis: Heide Oestreich
für ihre beharrliche Berichterstattung über Geschlechterstereotype, tageszeitung
3. Preis: Jo Goll
für seine zahlreichen Fernsehbeiträge zu Migration und Integration unter der Überschrift "Wege aus der Parallelgesellschaft", rbb

2008

Hauptpreis: Gabi Probst
für ihre Berichterstattung über Missstände in Gefängnissen, rbb
Sonderpreis: Frauke Hunfeld
für ihre Reportagen über "Kindesmisshandlung und Armut", stern

2007

1. Preis: Frank Nordhausen
Sekten und Psycho-Kulte, Berliner Zeitung
2. Preis: Boris Hermel, Heike Hartung
Langzeitbegleitung des Neonazi-Opfers Noel Martin, rbb
Sonderpreis: Ronny Blaschke
Gewalt in Fußballstadien