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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "Bert-Donnepp-Preis - Deutscher Preis für Medienpublizistik"

2019

El Ouassil Samira
Kolumne "Wochenschau" bei uebermedien.de
Besondere Ehrung: von Heinz Julia
Ehrung an die Regisseurin und Autorin Julia von Heinz für ihre aufrüttelnde Rede zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens beim zurückliegenden Fernsehfilmfestival Baden-Baden

2018

ex aequo: Philipp Walulis
"Walulis setzt so ironisch wie zielgruppengerecht auf seinen Kanälen medienjournalistische Themen für ein junges Publikum um. Dabei beackert er auch sperrige Themen wie die Ursachen für den rückschrittlichen Netzausbau in Deutschland, Werberegulierung im TV oder das deutsche Filmfördersystem", so die Jury zur Begründung.
ex aequo: Volker Nünning
Preis für seine langjährigen, hartnäckigen und tiefschürfenden Recherchen beim Fachmagazin "Medienkorrespondenz".
Besondere Ehrung: Leonhard Dobusch
Ehrung an Dobusch, Mitglied im ZDF-Fernsehrat "für den Bereich Internet", der in seinem Blog "Neues aus dem Fernsehrat" auch gegen Widerstände regelmäßig aus den Sitzungen des Gremiums berichtet.

2017

ex aequo: Portal Übermedien
"Das vor zwei Jahren von Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz gegründete Portal beleuchtet so konsequent wie unabhängig das gesamte Mediengeschehen in einem gekonnten Genre-Mix und zeigt, wie innovativ Medienjournalismus bei konsequenter Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten sein kann ..."
ex aequo: Georg Seeßlen
Preis an den Publizisten für sein langjähriges medienpublizistisches Schaffen. "Wie haben sich in den Medien die Grenzen des Sagbaren verschoben? Wie benutzen rechte Provokations-Strategen Journalisten, und wie lassen diese sich benutzen? Mit solchen weiterhin hochaktuellen Fragen hat sich Georg Seeßlen, Jahrgang 1948, schon früher beschäftigt als andere Publizisten, und er tut es jetzt noch umfänglicher und kenntnisreicher als die Konkurrenz. ..."
Besondere Ehrung: Dunja Hayali
Ehrung an Hayali für "ihre klare und anhaltende Positionierung im Kampf gegen Hatespeech, Diskriminierung und Verharmlosung rechter Gesinnung".

2016

Silke Burmester
Preis für ihre Rubrik "Kriegsreporterin", in der sie für die taz von der "Medienfront" berichtete. Sie "hat in ihrer taz-Kolumne als Kriegsreporterin eine Kunstfigur geschaffen, die Medienkritik wenn schon nicht zum Krieg, dann aber jedenfalls zu einer Sportart erhob. Die Kriegsreporterin legte sich wortwitzig und parteiisch mit allen an, die es ihrer Meinung nach verdient hatten ..."
Besondere Erwähnung: Gero von Boehm
Gewürdigt wird Boehms über vier Jahrzehnte währende Arbeit als Autor, Moderator, Regisseur und Produzent. Sein Wirken sei im besten Wortsinn Aufklärung durch Medien zur Herstellung einer demokratischen und kritischen Öffentlichkeit und steht damit vorbildhaft in der Kontinuität von Adolf Grimme und Bert Donnepp, so die Jury. Von Boehm drehte bisher mehr als 100 Dokumentarfilme, seine Themen bewegen sich zwischen Wissenschaft, Kunst und Zeitgeschichte. Zu seinen Spezialitäten gehören Gesprächssendungen.

2015

Besondere Erwähnung: Stephan Lamby und sein Team der Hamburger Produktionsfirma ECO Media
Preis für die von ihnen entwickelte Videoplattform www.dbate.de.
Hans Hoff
Hans Hoff "hat bei seiner Kritik über Fernsehen - sowohl so, wie es auf dem Bildschirm wirkt, als auch über die Produktionsbedingungen immer die vielfältigen Hintergründe im Blick", so die Jury. Dabei urteile er, "mit Engagement und mit einer mitunter polemischen Haltung, über die sich oft streiten, die sich aber immer klar erkennen lässt. Überschriften wie 'Günther Jauch befreit das Erste (von sich selbst)' - das ist Hans Hoff pur."
Claudia Tieschky
Claudia Tieschky leistet "seit vielen Jahren einen herausragenden Beitrag zum Verständnis von Medien, speziell der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten", so die Jury. Sie befriedige als Medienredakteurin der Süddeutschen Zeitung in ihrer allgemein verständlichen, unaufgeregten und von großer Sachkenntnis geprägten Berichterstattung keine Reflexe, sondern arbeite erkenntnisorientiert.

2014

Ulrike Simon
"Wenn ihr eigenes Medium im Mittelpunkt steht, ist vielen Verlegern und Chefredakteuren ein kritischer Journalismus plötzlich lästig. Sich als Journalistin, noch dazu als freiberuflich arbeitende, dagegen durchzusetzen, ist keine leichte Aufgabe. Ulrike Simon meistert sie seit Jahren und sorgt dafür, dass wir uns dank ihrer profunden Beobachtungen ein Bild davon machen können, wie es in deutschen Verlagshäusern zugeht, die im Zuge der Medienkrise zunehmend unter Druck geraten sind" (aus der Begründung).
Besondere Ehrung: Jochen Meißner
"Es gibt wohl kaum einen zweiten Hörspielkritiker in Deutschland, der die einzige radiophone Kunstform mit einer derartigen Intensität, Kenntnis und Beharrlichkeit seit jetzt zwei Jahrzehnten begleitet und sie durch seine Beiträge immer wieder kritisch auslotet, erdet, durchdringt und auch feiert. … immer auch ein Ermunterer und ein zugleich Fordernder, der es sich, dem Hörspiel und den Lesern seiner Rezensionen niemals leicht macht, der niemals den bequemen Weg einschlägt" (aus der Begründung).

2013

Peer Schader
Der DWDL.de-Autor schaue seit Jahren dorthin, "wo es vielen Fernsehkritikern 'weh tut': ins täglich 24 Stunden laufende Programm einer immer noch wachsenden Zahl von Fernsehsendern" und informiere darüber "so unaufgeregt und kenntnisreich wie kein anderer Medienjournalist".
Thomas Lückerath
Lückerath ist Gründer von DWDL.de: "Aus 'Irgendwas mit Medien' ist einer der meistbeachteten wie nachhaltigsten Mediendienste geworden", heißt es in einem Auszug der Jury-Begründung.
Besondere Ehrung: Barbara Sichtermann
u.a. für ihre langjährige Mitwirkung in Auswahlkommissionen und Jurys des Adolf-Grimme-Preises, in denen sie maßgeblich zur Entwicklung und Verbreitung des Diskurses über Kriterien zur Beurteilung von Qualität im Fernsehen beigetragen habe

2012

Rainer Tittelbach
In der Begründung zu seinem Netzauftritt tittelbach.tv, der aktuelle Kritiken über TV-Produktionen veröffentlicht, heißt es: "Der Journalist schuf quasi im Alleingang ein Internet-Portal, das dem deutschen Fernsehfilm den Raum gibt, den er verdient."
Christian Bartels, Matthias Dell, René Martens und Klaus Raab
Die Macher des Weblogs "Altpapier" ordnen das aktuelle Mediengeschehen ein und werden in der Begründung dafür gelobt, dass sie nicht nur nach den Perlen und verschlossenen Austern tauchen, sondern "die Fehlleistungen einer oft und gern von sich selbst überzeugten Branche" dokumentieren.

2011

Andreas Stopp, Brigitte Baetz, Bettina Köster und Bettina Schmieding
Die Hörfunksendung der Deutschlandfunk-Medienredaktion "Markt und Medien" sei "eine Insel der Sachkenntnis" im Einerlei der Radiowellen, hieß es in der Begründung der Jury.
Besondere Ehrung: Jakob Augstein
Der Verleger und Journalist habe Pioniergeist bewiesen "und wurde in der publizistischen Landschaft Deutschlands zu einem Medien-Architekt, indem er ein neues Blatt entwarf, ein 'Meinungsmedium', das Printausgabe und Online-Aktivität, Medienmacher und Mediennutzer auf intensive Weise fordernder als woanders üblich miteinander verbindet und in Dialog bringt".

2010

Diemut Roether, Michael Ridder
Die beiden Preisträger, so die Begründung der Jury, hätten in den vergangenen Jahren "immer wieder ihre Stimme erhoben, klare Positionen bezogen und medienpublizistische Akzente gesetzt, die in Erinnerung blieben und manchen forderten, den eigenen Standpunkt besser zu reflektieren und zu kommunizieren". Beide sind epd-medien-Journalisten.

2009

Torsten Körner
Preis für seine Fernsehkritiken. Torsten Körner ist freiberuflicher Fernsehkritiker für die Branchenblätter "Funkkorrespondenz" und "epd medien", daneben auch für Tageszeitungen (u. a. "Berliner Zeitung").

2008

Steffen Grimberg
für Unabhängigkeit, Substanz und Haltung in der Medienberichterstattung. Steffen Grimberg ist Redakteur der taz Berlin.

2007

Julia Stein, Nicola von Hollander, Kuno Haberbusch
Preis für die Redaktion des NDR-Medienmagazins "Zapp"
Besondere Ehrung: Thomas Thieringer
Lebenswerk als Fernseh-, Theater- und Filmkritiker

2006

Jörg Wagner
Preis für das Medienmagazin rbb radioeins, das die Jury in ihrer Begründung als "funkische Spitzenleistung des deutschen Medienjournalismus" bezeichnet. Jörg Wagner ist Redakteur und Moderator des Magazins.

2005

Ulrike Kaiser
(Chefredakteurin des DJV-Medienmagazins journalist)
Volker Lilienthal
(Verantwortlicher Redakteur des Fachblattes epd medien)
Besondere Ehrung: Rainer Stadler und Balts Livio
(Neue Zürcher Zeitung)

2004

Rainer Braun
(freier Journalist für Funkkorrespondenz, Berliner Zeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Neue Zürcher Zeitung u.a.)

2003

Stefan Niggemeier
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
Egon Netenjakob
(freier Journalist und Medienpublizist)

2002

Dietrich Leder
(Publizist und Autor der Funkkorrespondenz)
Dieter Anschlag
(Leitender Redakteur bei der Funkkorrespondenz)
Besondere Ehrung: Volker Lilienthal
Preis für seine Arbeiten zur Geschichte des epd und des Bertelsmann-Verlags in der Zeit des Nationalsozialismus (Lilienthal, stellvertretender Ressortleiter von epd medien)

2001

Hans-Jürgen Jakobs
(Wirtschaftsredaktion Der Spiegel/SZ-Medienseite)

2000

Sybille Simon-Zülch und Fritz Wolf
(freie Fernsehkritiker für epd medien u.a.)

1999

Michael Hanfeld
(Fernsehkritiker im Feuilleton der FAZ)

1998

Peter Turi
Preis für die Erfindung von kress.de

1997

Klaudia Brunst
(Chefredakteurin der taz - Die Tageszeitung)

1996

Klaus Ott
(Medienredaktion Süddeutsche Zeitung)
Besondere Ehrung: Manfred Delling

1995

Oliver Herrgesell
(Medienredaktion Die Woche)
Besondere Ehrung: Andrea Brunnen-Wagenführ
Besondere Ehrung: Uwe Kuckei

1994

Christian Hellmann
(Redaktion TV Spielfilm)

1993

Horst Röper
(Institut Formatt)

1992

Cornelia Bolesch
(Fernsehen und Hörfunk, Süddeutsche Zeitung)
Besondere Ehrung: Rolf Richter

1991

Uwe Kammann, Gisela Zabka, Stefan Jakob und Volker Lilienthal
(Redaktion epd/Kirche und Rundfunk)
Besondere Ehrung: Walter Fabian