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Aktuelle Ausschreibungen

Preise/Stipendien 553 | Preisträger 19397

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Werner-Holzer-Preis


Der Preis soll ein Signal sein gegen den Trend, Auslandsberichterstattung zu reduzieren oder sie zumindest in ihrer journalistischen Vielfältigkeit einzuschränken.


Ausschreibung

keine

Turnus

jährlich

Gründung

2022

Zielgruppe

Journalistinnen und Journalisten

Medium

alle Medien (Print, Online, Hörfunk, TV)

im deutschsprachigen Raum

Dotierung

insgesamt 20.000 Euro (im Jahr 2022: 1. Preis 10.000 Euro, beide gleichberechtigten 2. Preise je 5.000 Euro)

Stifter Karl-Gerold-Stiftung und Frankfurter Rundschau
AnsprechpartnerThomas Kaspar, Chefredakteur Frankfurter Rundschau
AdresseMainzer Landstraße 146, D-60327 Frankfurt am Main
Telefon+49 69 2199 3534
E-Mailthomas.kaspar@fr.de
Websitehttps://werner-holzer-preis.com/

Preisträger 2022

1. Preis

Eigendorf Katrin
„Auslandskorrespondenten, die aus Kriegsgebieten berichten, sind eine der wenigen Optionen, gegen die Kriegspropaganda aufzuklären. Sie riskieren ihr Leben für den freien Journalismus. Die Preisträgerin schafft es mit professionellem Engagement, die furchtbaren Informationen des Krieges mit Geschichten der angegriffenen Opfer zu verknüpfen. Sie erzählt vom Schicksal dieser Menschen und ordnet diese im politischen Kontext ein. Sie traut sich, der Informationspflicht emotionale Momente hinzuzufügen. Glaubwürdig. Das macht sie so besonders.“

2. Preis ex aequo

Böhm Andrea
„Andrea Böhm ist buchstäblich eine Weltreporterin – es gibt kaum eine Region, von der aus sie nicht berichtet hat. Über die sie nichts zu schreiben oder zu sagen hätte. Und mit jedem Text hat man das Gefühl: Da eröffnet eine einem die Welt, bricht die herkömmlichen Vorstellungen von Ländern und Menschen und legt dem Weltbild immer neue Mosaiksteine hinzu.“

2. Preis ex aequo

Reuter Christoph
„Es gibt wohl kaum einen Auslandsreporter, der sich derart tief mit einer Region beschäftigt hat wie Christoph Reuter. Er blieb, als viele schon weg waren aus Syrien und oder Afghanistan. Und kam immer wieder. Nicht nur reportierend, auch mit der scharfen Analyse der politischen Entwicklung, wo viele andere längst den Überblick verloren hatten. Auch in den Ländern, über die er berichtet, genießt er größten Respekt und wird für seine Kenntnis über die jeweiligen Kulturen sehr geschätzt.“

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