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Aktuelle Ausschreibungen

Preise/Stipendien 548 | Preisträger 17182

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Kurt-Magnus-Preis


Ausgezeichnet werden überdurchschnittliche Leistungen junger Journalistinnen und Journalisten der ARD-Rundfunkanstalten. Die zu bewertenden Arbeiten der Bewerber können sowohl thematisch als auch in formaler Hinsicht die gesamte Bandbreite des Hörfunkschaffens umfassen.


Ausschreibung

für Vorschläge der in der ARD zusammengeschlossenen Anstalten

Turnus

jährlich

Gründung

1963

Zielgruppe

Journalistinnen und Journalisten der ARD-Rundfunkanstalten, Höchstalter 35 Jahre

Medium

öffentlich-rechtlicher Hörfunk

Dotierung

insgesamt 25.000 Euro

Stifter Dr. Kurt-Magnus-Stiftung der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD)
AnsprechpartnerHessischer Rundfunk - Anstalt des öffentlichen Rechts
AdresseBertramstraße 8, D-60320 Frankfurt am Main
Telefon+49 69 155-1
E-Mailhzs@hr.de
Websitehttps://www.hr.de/engagement/medien/kurt-magnus-preis/index.html

Preisträger 2019

2. Preis ex aequo

Möller Henrike
"Um ihren Hörerinnen und Hörern ein Bild von der Vielfalt der Gesellschaft zu vermitteln, schaut sie hinter sonst eher verschlossene Türen oder nimmt sich tabuisierter Themen an. Dabei gelingt es ihr, Menschen auf sympathische Weise zum Reden zu bringen." In einer Serie mache Henrike Möller vom rbb z.B. die schwierige Rolle einer Entscheiderin in Asylverfahren erfahrbar. In einem anderen Beitrag erlebe man hautnah mit, welchen Problemen eine Rollstuhlfahrerin ausgesetzt ist, die einfach einen Abend in einem Club feiern will.

2. Preis ex aequo

Grieser Charlotte
"Die Vielfalt und Bandbreite der Einreichung ist beeindruckend", lobt die Jury. Als meinungsstarke Autorin überzeuge Charlotte Grieser vom SWR in einem Kommentar zum Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zur Intersexualität. Mit einem Beitrag über den Großen Ameisenbär für SWR2 Wissen, der sich durch genaue Beobachtung, plastische Schilderung und Witz auszeichne, "empfiehlt sie sich als talentierte Journalistin im Bereich Wissenschaft".

3. Preis

Ameziane Mona
Die Jury überzeugte Mona Ameziane vom WDR vor allem mit der Moderation der Sendung 1LIVE Stories: "Ihre authentische Art, das Publikum in dieser öffentlichen Sendung anzusprechen, auf Augenhöhe mit den Gästen zu kommunizieren und den Hintergrund von neuen Büchern im Gespräch mit den Autorinnen und Autoren, aber auch anderen Gästen zu erschließen, ist erfrischend und informativ zugleich. Sie ist wirklich ein herausragendes Radiotalent."

4. Preis

Brandau Bastian
Die Ereignisse in Chemnitz 2018 haben die Bundesrepublik erschüttert. "Was die Arbeiten von Bastian Brandau vom Deutschlandradio zu diesem Thema auszeichnet, ist die für einen Journalisten eigentlich selbstverständliche und doch hier besonders spürbare Unvoreingenommenheit, mit der er sich der Thematik nähert", konstatiert die Jury. Was sie darüber hinaus besonders beeindruckt hat, ist die Bandbreite der Themen seiner Beiträge, in denen er zeige, wie vielfältig, bunt und interessant das Bundesland Sachsen auch sein kann.

Weitere Ausschreibungen

Einsendeschluss
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 31.07.2020
Meduc Award 01.08.2020
Ensemble 04.10.2020
Schleswig-Holsteinischer Journalistenpreis 30.11.2020
Duisburger Filmwoche 23.08.2020

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