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Aktuelle Ausschreibungen

Preise/Stipendien 550 | Preisträger 17937

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Dokumentarfotografie Förderpreise


Förderprogramm für alle, die sich mit Themen der realen Lebenswelt beschäftigen und mit zeitgenössischen Mitteln die Definition des Abbildungscharakters der Fotografie reflektieren.


Ausschreibung

unbekannt

Turnus

alle zwei bzw. drei Jahre, seit 1999 alle zwei Jahre

Gründung

1994

Zielgruppe

Absolventinnen und Absolventen deutscher (Fach-)Hochschulen und Akademien im Fach Fotografie, die nach dem "Datum unbekannt" eine Examensarbeit im Bereich der dokumentarischen Fotografie abgelegt haben

Medium

einzureichen ist u.a. die gesamte Fotografie-Abschlussarbeit und ein Exposé über das zukünftige Projekt in deutscher oder englischer Sprache

Dotierung

vier Preise je 10.000 Euro zur Realisierung eines Projekts + Ausstellung mit begleitendem Katalog

Stifter Wüstenrot Stiftung unterstützt durch die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang
AnsprechpartnerFlorian Ebner, Leiter der Fotografischen Sammlung
AdresseMuseum Folkwang, Museumsplatz 1, D-45128 Essen
Telefon+49 201 8845-100
E-Mailphotography@museum-folkwang.essen.de
Websitehttps://wuestenrot-stiftung.de/dokumentarfotografie-foerderpreise/

Preisträger 2020

Asche Sabrina
"Asche wird sich mit der Situation der vielen unsichtbaren Frauen beschäftigen, die in der bengalischen Textilindustrie arbeiten. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist der Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza im Dhaka District in Bangladesch. Sie hat bereits partizipative Workshops mit Arbeiterinnen in Dhaka organisiert und hierbei Fotografien, Notizen und Interviews gesammelt. Für ihr neues Projekt möchte sie das Material verwenden und es mit Bildern, Videos, Ton und Text verweben. Diese partizipative Arbeitsweise zeichnet die Jury als spannende Reflexion der Autorenrolle einer Fotografin und Erweiterung des dokumentarischen Ansatzes aus."

Marchand Luise
"Marchand spürt in ihrem aktuellen Projekt die Übergänge von Work-Life Balance zum Work-Life-Blending nach, indem sie sich als Mitglied eines Kollektivs in Teambuilding-Prozesse einbringt und das Verhalten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen studiert. Sie reflektiert den Traum von Selbstbestimmung und das Gleichgewicht von Beruf und Privatleben, die durch die Digitalisierung im 21. Jahrhundert zu einer greifbaren Realität werden. From Me to We lautet dabei das vollmundige Versprechen, worin jeder Einzelne sich und sein Potenzial einbringt und das zu einer optimalen Gesamtheit führt. Im Prototypen ihrer digitalen Dia-Videoschau From Me to We sah die Jury das Potential einer gesellschaftsrelevanten Auseinandersetzung von Individuum und Gesellschaft."

Schäfer Heiko
"Schäfer interessiert sich für den Begriff der Indexikalität des erweiterten fotografischen Feldes, den der Philosoph Peter Osborne definierte. Schäfer möchte diesem Begriff im Spannungsbogen zwischen regionalen und globalen Denkfiguren der Ökonomie, des Sozialen und der Kultur nachspüren. Die Arbeit soll verschiedene visuelle, mediale, industrielle, kommerzielle, soziale und kulturelle Habitate dokumentieren und diese in Relationen zueinander setzen. Das Material für diese Erkundungen bilden Fotografien, Videoaufnahmen, Interviews und Reflexionen. In Schäfers experimentellem Vorhaben sieht die Jury einen vielversprechenden Beitrag zur Erweiterung fotodokumentarischer Methoden und Herangehensweisen."

Stählin Wenzel
"Stählin überzeugte die Jury mit seinen vielseitigen fotografischen und inhaltlichen Zugängen zum Thema des wirtschaftlichen Wachstums und der Arbeit, die unweigerlich damit verknüpft zu sein scheint mit Arbeit am Körper, Arbeit an der Karriere, Arbeit an der eigenen Repräsentation. Sein neues Projekt knüpft an dieses Themenspektrum an und fragt nach einem Arbeitsort, der gegenwärtig eine Neubewertung erfährt - das Büro. Bei Büromessen, an Arbeitsplätzen und im Studio will Stählin der Frage nachgehen, wie Menschen heute produktiv gemacht werden. Der Körper, als kleinste private Einheit, steht dabei im Spannungsfeld zwischen Beruflichem und Privatem, deren klare Abgrenzung voneinander offenbar immer schwieriger zu werden scheint."

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