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Alle Preisträger

Preisträger des Awards: "Gerhard-Löwenthal-Preis"

2019

Journalistenpreis: Wendt Alexander
"... Er gehörte der Redaktion des Focus an und war dort Autor zahlreicher Beiträge, Reportagen und Titelgeschichten über Bildung, zeitgeschichtliche Themen, die Energiewende und den Islam - sich stets politischer Korrektheit widersetzend. Im November 2017 gründete er das Onlinemagazin Publico, das er seitdem mit großem Erfolg betreibt. Wendt weist darin fast täglich auf die Zerstörung der Bürgergesellschaft hin, die von der Politik immer weiter forciert wird."
Ehrenpreis: Lengsfeld Vera
"Ab 1981 arbeitete sie in verschiedenen oppositionellen Gruppen in der DDR mit und erhielt schließlich Berufsverbot. ... Am 18. März 1990 zog sie für die 'Grüne Partei in der DDR' in die erste frei gewählte Volkskammer ein. Vom Dezember 1990 bis zum Dezember 1996 war sie für die Grünen/Bündnis 90 Mitglied des Deutschen Bundestages. Am 17. Dezember 1996 trat sie zur CDU über. Trotz des Übertritts wurde sie 1998 wieder in den Bundestag gewählt, dem sie bis 2005 angehörte."

2017

Journalistenpreis: Sabatina James
"... trat mit mehreren aufsehenerregenden Buchveröffentlichungen in Erscheinung, die sich kritisch mit dem Islam und Islamismus auseinandersetzen: 'Vom Islam zum Christentum - ein Todesurteil' (2003), ..., 'Tränenhochzeit. Muslimas zwischen Ehre und Tod - eine junge Frau klagt an' (2006), 'Nur die Wahrheit macht uns frei. Mein Leben zwischen Islam und Christentum' (2011), 'Scharia in Deutschland. Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen' (2015)."
Ehrenpreis: Dr. Bruno Bandulet
"... Seit 1979 ist er Herausgeber des monatlichen Informationsdienstes Gold & Money Intelligence (G&M). Bandulet ist Kolumnist der Wochenzeitung Junge Freiheit sowie der libertären Zeitschrift 'eigentümlich frei', in die sein 'DeutschlandBrief' seit 2009 integriert ist. Im Jahre 2014 wurde ihm in München die renommierte 'Roland Baader-Auszeichnung' verliehen."

2015

Journalistenpreis: Martin Voigt
"Voigt schreibt für die FAZ, Die Tagespost und bayrische Regionalzeitungen. Herausragend ist sein FAZ-Artikel 'Aufklärung oder Anleitung zum Sex? Die Sexualpädagogik in den neuen Lehrplänen ist geeignet, den Kindesmissbrauch zu fördern. Die gesamte Gesellschaft soll umerzogen werden', mit dem Voigt einen wichtigen Beitrag leistete, das Bewusstsein für die Folgen der Gender-Ideologie zu schärfen."
Ehrenpreis: Heimo Schwilk
freier Journalist, seit 1986 in der Feuilleton-Redaktion der Bonner Wochenzeitung "Rheinischer Merkur/Christ und Welt", seit 1991 leitender Redakteur bei der Welt am Sonntag; 1994 gab er zusammen mit Ulrich Schacht den Sammelband "Die selbstbewusste Nation" heraus, der die größte Feuilletondebatte seit dem Historikerstreit auslöste; publizierte Standardwerke zum Schriftsteller Ernst Jünger, aber auch zu Hermann Hesse und Rainer Maria Rilke

2013

Journalistenpreis: Birgit Kelle
durch ihre Kolumnen auf den Internetportalen Freie Welt und The European deutschlandweit bekannt geworden; Kolumne zur Brüderle-Debatte "Dann mach doch die Bluse zu!" wurde zum meistgelesenen Internetkommentar des Jahres 2013; Artikel zudem in der Welt, im Focus und in der Jungen Freiheit; Buch "Dann mach doch die Bluse zu. Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn" (Verlag Adeo / Random House 2013)
Ehrenpreis: Karl Feldmeyer
"Feldmeyer ist ein legendärer Journalist und langjähriger Parlamentsberichterstatter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der für die FAZ von 1971 bis 2004 gearbeitet und die innenpolitische Berichterstattung dieses Blattes geprägt hat."

2011

Journalistenpreis: Michael Paulwitz
Laut Jury stets seriöser und pointierter Journalist, der dem politischen und medialen Zeitgeist trotze und dabei immer anschaulich nachlesbar bleibe.
Ehrenpreis: Ernst Nolte
"... Nach weiteren ausgedehnten zeithistorischen Forschungen trat Nolte 1963 mit seinem Buch 'Der Faschismus in seiner Epoche' an die Öffentlichkeit. Dieses Werk machte ihn international bekannt. Es wurde 1964 als Habilitationsschrift angenommen, und bereits 1965 wurde Nolte als ordentlicher Professor für Neuere Geschichte an die Universität Marburg berufen. 1973 folgte er einem Ruf an die FU Berlin, wo er am Friedrich-Meinecke-Institut bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 wirkte."

2009

Journalistenpreis: André F. Lichtschlag
"... Lichtschlag ist Herausgeber und Chefredakteur des monatlich erscheinenden Magazins 'eigentümlich frei'. Er verantwortet auch das gleichnamige libertäre Nachrichtenportal im Internet und leitet den Lichtschlag Buchverlag. Lichtschlag hat sich in den vergangenen Jahren als entschiedener Verteidiger der Meinungsfreiheit einen Namen gemacht."
Ehrenpreis: Helmut Matthies
"... Der Theologe leitete bis 2017 die evangelische Nachrichtenagentur Idea. Zur Idea-Agentur gehören der Idea Pressedienst, das Wochenmagazin Idea Spektrum, und ein Fernseh-Nachrichtenmagazin. Aus kleinsten Anfängen heraus hat Helmut Matthies Idea zur bedeutendsten evangelischen Stimme in der deutschen Medienlandschaft ausgebaut."

2008

Journalistenpreis: Ellen Kositza
"... studierte Germanistik und Geschichte, arbeitete kurzzeitig als Lehrerin und ist Redakteurin der politisch-kulturellen Zeitschrift Sezession. Außerdem schreibt die inzwischen sechsfache Mutter als freie Publizistin für die Kulturzeitschrift Gegengift und das libertäre Monatsmagazin Eigentümlich frei. Neben Beiträgen für Sammelbände ('Wir 89er', Ullstein 1995) veröffentlichte sie 2008 die Monographie 'Gender ohne Ende oder Was vom Manne übrigblieb'."
Ehrenpreis: Peter Scholl-Latour
"Journalistisch arbeitete er unter anderem als Afrika-Korrespondent und Studioleiter der ARD in Paris sowie als Programmdirektor des WDR-Fernsehens. Danach wurde er Chefkorrespondent und Leiter des Pariser ZDF-Studios, später Chefredakteur und Herausgeber des Magazins Stern sowie Vorstandsmitglied im Verlag Gruner+Jahr. Er arbeitete als freier Publizist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften sowie als Autor zahlreicher Dokumentarfilme."

2007

Journalistenpreis: Andreas Krause Landt
"Krause Landt veröffentlichte 1999 das Buch 'Scapa Flow. Die Selbstversenkung der wilhelminischen Flotte' (Ullstein). 2005 gründete er in Berlin den Landt Verlag, in dem hochwertig ausgestattete Werke zur Geschichte und Geistesgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zu den politischen und geistigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts erschienen. Seit 2017 ist er Chefredakteur der Zeitschrift Cato."
Ehrenpreis: Wolf Jobst Siedler
"... In den Jahren 1967 bis 1979 wirkte er als Geschäftsführer der Ullstein GmbH für die Verlage Propyläen, Quadriga und Ullstein. 1980 gründete er seinen eigenen Verlag, Severin & Siedler, seit 1983 nur noch Siedler Verlag, den er bis 1998 führte. Wolf Jobst Siedler schrieb für diverse Zeitungen, darunter die FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Die Welt, die Berliner Morgenpost und die Wochenzeitung Junge Freiheit."

2006

Journalistenpreis: Thomas Paulwitz
"... Noch während seines Studiums wurde er Mitbegründer der Zeitschrift 'Deutsche Sprachwelt', deren Schriftleiter er seitdem ist. Die 'Deutsche Sprachwelt' hat sich mit ihrem Trägerverein, dem Verein für Sprachpflege, dem Erhalt der deutschen Sprachkultur und in der Vergangenheit insbesondere dem Kampf gegen die Rechtschreibreform verschrieben. ..."
Ehrenpreis: Elisabeth Noelle-Neumann
"... Professorin für Publizistik an der Universität Mainz und Gründerin des Instituts für Demoskopie Allensbach. Ihr Institut hat bedeutende theoretische und praktische Grundsteine für die moderne Meinungsforschung in Deutschland gelegt. Mit ihrem Bestseller 'Die Schweigespirale' hat sie fundamentale Erkenntnisse über Meinungslenkung in Massendemokratien beigesteuert und frühzeitig die strategische Defensivposition der Konservativen im Meinungskampf analysiert."

2005

Journalistenpreis: Dr. Stefan Scheil
"Scheil wurde 1997 bei Rudolf Lill und Wolfgang Altgeld mit einer Dissertation zum Thema ,Die Entwicklung des politischen Antisemitismus in Deutschland zwischen 1881 und 1912' zum Dr. phil. promoviert. Stefan Scheil lebt als freiberuflicher Historiker und Publizist in der Nähe von Mannheim. Er schreibt u.a. für die FAZ und die Wochenzeitung Junge Freiheit. ..."
Ehrenpreis: Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing
"Bekannt wurde er durch seine Zeitschrift Criticon, die er von 1970 bis 1998 herausgab und die als wichtigstes konservatives Theorieorgan galt. ... In seinen publizistischen Werken befasste er sich nicht nur mit dem deutschen, sondern auch mit dem britischen und amerikanischen Konservativismus sowie den Auswirkungen der amerikanischen Besatzungspolitik auf die deutsche Identität."

2004

Journalistenpreis: Thorsten Hinz
"... Er steht für brillante Analysen und hervorragende geschichtspolitische Texte, die bei vielen Lesern der Jungen Freiheit hoch geschätzt sind. ... Es sind angriffslustige und scharfe, aber auch abwägende, nachdenkliche und differenzierte Beiträge, die Hinz für die JF beisteuert und mit denen er Maßstäbe für den journalistischen Anspruch der Zeitung setzt."
Ehrenpreis: Dr. Herbert Fleissner
"Der gebürtige Egerländer begann 1952 mit der Gründung des Bogen Verlages den Aufbau seines Verlagshauses. Hinzu kamen unter anderem der Klinger Verlag, der Amalthea Verlag, der Langen Müller Verlag, der Universitas Verlag sowie der Molden S.-Seewald-Verlag. Seit 1985 bis zum Tod des legendären Verlagschefs arbeitete Fleissner eng mit der Axel-Springer-Gruppe zusammen. Heute gehören zu seiner Verlagsgruppe Langen Müller Herbig 16 Verlage."